Dauerausstellung 2017-10-26T21:32:16+00:00


Der Museumsbergweg

Die Dauerausstellung ist als eine Museumserzählung konzipiert. Sie werden sie als eigene Bergbesteigung erleben. Sie ist aus elf verschiedenen Themenbereichen zusammengesetzt, die durch bedeutsame Grenzsteine der slowenischen Geschichte des Bergsteigens, Alpinismus und Bergrettungsdienst führen.  Sie werden verschiedene Motiven, die Menschen schon seit alters her in den Bergen locken, kennenlernen.

Die Geschichte des slowenischen Bergsteigens, die mit der Heimatliebe umfasst ist, führt den Besucher von den Anfängen der ersten organisierten Bergbesteigungen bis zu aktuellen Ereignissen unseren Alpinisten zu Hause und weltweit. Auf dem Weg lernen Sie die ersten Bergführer, Gepäckträger, Besorger der Bergwege und Bergretter kennen.

Für einen Besuch der Berge begleiten Sie unsere Anweisungen für einen sicheren Weg in die Berge. Sowohl in den Bergen als auch in unserem Museumsweg können Sie die Natur bewundern. Dem Naturschutz kommt eine besondere Bedeutung zu.

Der Museumsweg ist mit der Knafelc-Markierung gekennzeichnet. Sammeln Sie alle Stempel auf dem Weg und erleben Sie verschiedene Situationen, lösen Sie verschiedene interaktive Aufgaben, Überprüfungen. Am Ziel bekommen Sie dafür dann eine Belohnung. Der Museumsbergweg kann für jeden Besucher ein eigener Weg werden – als auch eine wirklichere Bergbesteigung.

 

Die Berge rufen mich

Die drei Kernschubkräfte jedes Bergsteigers sind Lebensbedürfnisse, Neugier und Sehnsucht.

Schon als ich ein Kind war, wollte ich auf den Berg in der Nähe unseres Hofguts zu schleichen; auch den Vernunftwesen zieht es die unaussprechbare Kraft in der Höhe oben; müde von großen Sorgen zu Hase, die Nase voll von verdrossenen, schwierigen Birnen, sucht nach der Ruhe und dem Frieden und weil er unter keinen findet, flieht er oben hoch auf den Berg in seinen süßen Trost. (die Predigt von Pfarrer Matija Verlovec, 1820)

Die Bergnatur hat mit seiner abgeschiedenen und unzugänglichen Welt seit alters her bei Menschen Angst und zugleich auch Respekt erregt. Mit ihrer unversehrten Schönheit war sie in den Schleiern der Mythen und Erzählungen eingewickelt. Bereits die ersten Besucher vor Jahrhunderten waren in die Berge aus wirtschaftlichen Gründen gegangen. Die Lebensbedingungen waren hart, deswegen waren sie Jäger, Hirten, Sennen, Bergmänner, Kohlenbrenner, Kräutersammler oder Pilger aufgrund ihres Glaubens. Im 18. Jahrhundert haben die ersten Erforscher-Naturwissenschaftler, am häufigsten Botaniker, mit der Hilfe von Einheimischen, die Berge wohlüberlegt entdecken zu begonnen.

Die wirtschaftlichen Gründe haben sich langsam in die Bewunderung und Entdeckung der Schönheit der Berge umgewandelt, dabei sind national-patriotische Element zum Ausdruck gekommen. Die Berge wurden zu einem Ort für viele Sportveranstaltungen. Im Laufe die Jahrhunderte haben die Slowenen ihre Symbolik der Sehnsucht, des Aufstiegs, der Selbstindikation und der Überwindung verschiedener Hindernisse bestätigt. Seit alters her haben sie viele Ausländer angezogen, die ihren Ruf in die Welt gebracht haben. Die Berge sind heute ein Ort für ein Treffen von Menschen aus verschiedenen Teilen der Welt, unterschiedlichen Glaubens und unterschiedlichen Zielen und ein Ort, wo Hand in Hand Toleranz und gegenseitiges Verständnis zusammenstehen.

Ich bin das Mitglied einer Berorganisation

Die Mitgliedschaft in einer Bergorganisation ist ein Wert. Die freiwilligen Tätigkeiten sind auch ein Ausdruck von Respekt und Mut.

Ein bewusster und begeisterter Bergsteiger ist Herr Ivan Lampreht, Großgrundbesitzer auf Kumen. Er ist nicht nur selber ein Mitglied der Podravka Zweigstelle, sondern hat als Mitglieder auch seine Frau und seinen Herr Sohn eingetragen. Alle drei tragen stolz ein Zeichen unseres Vereins. Ehre sei ihnen! (die Zeitung „Planinski vestnik, 1906)

Die Mitgliedschaft in einer Bergorganisation bringt zahlreiche Vorteile mit sich, die es den Mitgliedern zu jeder Jahreszeit verschiedene Bewegungsformen zu treiben, professionell geleitete Sportaktivitäten zu unternehmen, die Bergwelt zu entdecken und zu erforschen, die Bergwelt zu erleben, darüber mit professionellen Ausdrücken zu sprechen ermöglichen. Von großer Bedeutung ist das professionelle Bergerziehung, mit ihrem vielfältigen Programm ist die Jugendkomission bei Slowenischen Alpenverein am ersten Platz. Der Alpenverein bildet ihre Mitglieder für sicheres Wandern aus.

Bergkameraden zu finden und Zusammenführung hat eine lange Tradition. Bereits in der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde in verschiedenen Teilen Europas mit der Gründung von verschiedenen Gebirgsorganisationen begonnen. In Slowenien wurde das organisierte Bergsteigen zuerst im Rahmen von ausländischen Bergorganisationen entwickelt, insbesondere im Rahmen des Deutsch-Österreichischen Alpenvereins und des Österreichisches Tourismusvereins. Der Erste war mit seiner Kranj-Sektion gegenüber den Slowenen ungeduldig. Wegen des harten Nationalismus der Deutschen und einen Wunsch nach Bewahrung von den slowenischen Ansichten der slowenischen Berge wurde auch unter Slowenen das erste Bedürfnis nach ihrem eigenen Alpenverein erweckt. So haben die Slowenen im Jahr 1872 in Bohinj ein Bergverein Triglavski prijatelji (Triglav Freunde) organisiert, der damit auch als der erste slowenische Verein zählt. Ihre Tätigkeit kam zum Erliegen wegen des Widerstandes der Behörden. Im Jahr 1893 wurde auf Initiative der Mitglieder des Vereins Pipa der Slowenische Bergverein (SPD) gegründet, die bis heute als Slowenischer Alpenverein tätig ist. Seine grundlegende Aufgabe war zuerst, die Verteidigung gegen Überfremdung und die slowenischen Bergtätigkeiten zu verbreiten. Die SPD-Filialen wurden gegründet, sie bauten Hütten, machten Routen. Auch Kletterer schlossen sich in den Gruppen und ihr erstes Ziel war die systematische Entwicklung des Alpinismus. Dies waren vor allem der Kletterklub Dren und der Skala Tourist Klub (Turistovski Klub Skala). Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden alle Aktivitäten der SPD auf die „neue“ Organisation, der Slowenische Alpenverein, übertragen. Heutzutage verbinden sich Bergsteigenorganisationen, Alpenvereinen und andere Vereine, die sich aus ehemaligen Filialen formiert haben oder neu entstanden sind.

Ich wähle ein Ziel und einen Weg

Wähle einen Weg, der für Dich geeignet ist!

Am Rande des großen Triglav, wo die Wanderung gefährlich ist, gab Herr Pfarrer Aljaž 130m starke verzinkte Eisenseile an 36 Eisenpfählen, die in ausgebohrte Felsen zementiert sind, angespannt. So arbeitet ermüdungsfrei dieser vorbildliche Mann, in Ehren unserer Heimat, Ehre Sei Ihn! (Planinski vestnik, 1895)

Bei der Vorbereitung auf eine Bergbesteigung und bei der Wahl des Ziels und den Weg sollen wir unser Wissen und unsere Erfahrungen, unsern Körper und unser Durchhaltevermögen berücksichtigen. Man soll die ersten Schritte mit erfahrenen Wanderern machen oder einem Bergverein beitreten. Bevor man die schwierigen Wege auswählt, soll man zuerst ein paar leichtere Ausflüge machen. Aus verschiedenen Führern und Karten sollte man Informationen über den Weg sammeln oder vorher jemanden, der diesen Weg bereits beschritten hat, darüber befragen. Einige Tage vor der Tour sollte die Wettervorhersage beachtet werden.

Für einen Bergaufstieg wählen wir nach unseren Kompetenzen einen geeigneten Weg, der einen Abstieg leicht möglich macht. In den Bergen benutzen wir ausgemachte und markierte Routen, die in allen slowenischen Gebieten verbreitet sind. Die meisten befinden sich im Gebiet der Alpenwelt. Für die Wege sorgen Wegebauer, Wegemacher und Wegemarkierer. Je nach technischer Komplexität unterscheiden wir leichte Routen, bei den keine Hilfe der Hände nötig sind, und schwierigen Routen, bei denen einige schwierige Teile der Route die Hilfe der Hände brauchen. Oder auch sehr schwierige Routen, bei denen die Hilfe der Hände notwendig ist. Bei schwierigen und sehr schwierigen Routen erfolgt die Sicherung mit Haken, Seilen und Pfählen. Alle Routen sind mit roten Schildern und weißer Aufschrift und „Knafelc-Markierung“ – ein weißer Kreis mit roter Umrandung – markiert.

Von anderen Wegen unterscheiden sich Bergwege, Transversale, die mehrere Stellen verbinden.

Die ältesten Wanderwege haben die Einheimischen erfunden, die Gründe waren Weide, Jagd, Köhlerei und Bergbau. Die geplante Markierung und Versicherung der Wege hat sich erst später begonnen, als die Erforscher die Bergen zu entdecken begonnen. Die ersten Markierungen waren Steinmännchen, Kegel, die aus Steinen bestehen. Am Ende des Ersten Weltkriegs waren unsere Wege mit geraden Linien in rot, grün, gelb und blau markiert, und seitdem folgen wir den Knafel-Markirungen auf den Wegen.

Ich bereite mich für den Weg vor

Gute Vorbereitung ist bestimmt schon eine Halbe des erfolgreichen Ausflugs!

Ausrüstung ist so ein wichtiges Ding, dass jeder Bergsteiger es besonders betrachten muss, sonst wäre es möglich, dass etwas falsch geht und wurde sein Leben und sogar das Leben seiner Kameraden in Gefahr geraten. (Planinski vestnik, 1895)

Bevor man sich für die Tour entscheidet, wählt man sorgsam die Ausrüstung aus. Man soll dabei die technische Stufe und Entfernung des gewählten Ziels und der Wege, Wetterbedingungen, Dauer der Tour und der Tatsache, ob man allein oder in einer Gruppe unterwegs ist, berücksichtigen. Sehr wichtig sind knöchelhohe Schuhe mit abriebfeste und rutschfeste Sohle – Bergschuhe – und genügend großer Rucksack. In den Rucksack sollen Turnhemd, Getränke, Personalausweis, Handschuhe, Mütze, Windjacke, Sonnenschutzkreme, Sonnenbrille, Ersatzkleidung, Kompass, entsprechende Bergkarte, Erste-Hilfe-Ausrüstung mit Aluminumschitzfolie, Pfeife, Biwaksack, Streichhölzer, Kerzen und Batterie Lampe ihren Platz finden. Wenn man eine schwierige Route auswählt, wo auch klettern nötig ist, soll man dazu noch einen Helm, einen Klettergurt und ein Sicherungsgerät nehmen.  Für eine bessere Sichtbarkeit sollten die Oberbekleidung und der Rucksack leuchtende Farben haben. Man soll sich in Schichten anziehen.

Die Bergsteigerausrüstung entwickelt sich sehr schnell. In letzten Jahrzenten sind neue fortschrittliche Materialien und Geräte auf den Markt gekommen. Die ersten Bergbesucher hatten zuerst bei Ausflügen, Routen oder Führungen keine besondere Ausrüstung. Sie nahmen, besonders Bergführer, mit sich verschiedene Gegenstände und Ausrüstung aus ihren Bauernhöfen. Als ein Beispiel zu sagen:  das Klettereisen, hat man entweder selbst gemacht oder einheimische Handwerker (und auch andere Ausrüstung wie Seile, Schuhe, Schneeschuhen, Wanderstöcke). Vor der »Erfindung« des Rucksacks hat man alles in verschiedenen Taschen, Handtaschen oder Sacken getragen. Die Bekleidung in den Bergen war ähnlich als im Tal. Die Frauen trugen die Röcke und die Männer Kniebundhosen. Anstatt heutigen Eispickel, benutzte man Äxte, Hämmer und Bergstangen. In der ersten Ausgabe der Zeitung Planinski vestnik von 1895 wurden die Richtlinien für die Bergsteiger beschrieben.

Ich gehe in die Berge mit dem Bergführer

Das wichtigste Ziel der Bergführer ist die Sorge um die Selbstsicherheit und Sicherheit der Bergsteiger und den Umweltschutz.

In den Bergen muss man mit Einheimischen und Bergführer gehen. Man soll ihnen vertrauen, zuhören und nicht von ihnen kluger sein, weil alle seine Kenntnisse weisen sich als eine Dummheit aus. (Baltazar Hacquet, 1796)

Wenn man schwierige, unbekannte Routen, Winteraufstiege oder Skitouren auswählt und auch wenn man nur erlebnisvolle und sichere Aufstieg in den Bergen will, soll man sich für einen erfahrenen und dazu ausgebildeten Bergführer entscheiden. Seine Aufgabe ist die Bergsteiger als Einzelperson oder die ganze Gruppe in die Berge zu leiten und ihn/sie wieder gesund im Tal zu führen. Er kann auch die Anweisungen geben welche Ausrüstung für den Aufstieg und Bergsteiger geeignet ist. Führer PZS bedeutet einen freiwilligen, fachausgebildeten Führer, der im Rahmen des Alpinevereins tätig ist. Er sorgt für gründliche Ausbildung allen Mitglieder, er leitet sie in die Berge und gibt Ausweisungen für Ausrüstung und hilft beim Einkauf.

Bergführer haben in unserem Land eine lange Tradition. Die ersten Bergführer waren die Einheimischen, die die Forscher auf den Routen begleiteten, wo sie zuvor aus den wirtschaftlichen Gründen selbst gegangen sind. Die wichtige Rolle hatten sie auch später, als in die Berge erste Touristen kamen. In 19. Jh. konnte man nur ein paar Einzelpersonen finden, die in die Berge ohne Bergführer gegangen sind. Da sich die Behörden und Bergorganisationen für die Sicherheit der Touristen in den Bergen verantwortlich fühlten, organisierten sie Kurse und damit auch amtliche Erlaubnisse für die Bergführer. Die Bergführer waren oft auch in der Rolle von Bergträger oder Bergretter. Sie benutzten einfache Ausrüstung, die sie sich selbst gemacht haben oder würde zuvor beim Landwirtschaft verwendet. Sie wurden nach einem von den Behörden festgelegten Tarif bezahlt, und die Führung war ein zusätzlicher Verdienst. Neben diesen bezahlten Bergführungen, kann man schon vor dem zweiten Weltkrieg, auch die ersten freiwilligen Bergführer finden. In die Berge haben auch Pfarrer, Lehrer und Pfadfinderorganisation geführt.

Ich wandere durch die Welt und lerne sie kennen

In die Bergen sind wir Gäste von wunderbare, aber empfindliche Natur, die auch nach unserem Besuch gleichbleiben soll.

Wegen die Balgerei von Edelweißen, war (wohl der erste in Krain), Janez Rekar bestraft. Heimisch genannt „Roža und Jaga“ („Blume und Jagd“). Bezirkshauptmannschaft hat ihn zu 6 Stunden Haft verurteilt. (Planinski vestnik 1899)

Die Naturbeherrschung unserer Bergwelt ist ein Ergebnis des Zusammenstoßes der aufgestiegenen Alpen und die Eurasischen tektonischen Platten. Der Aufstieg dauert schon mehr als 100 Millionen Jahren. Ablagerung, die bei uns vorherrschen, haben ihren Beginn schon seit 300 Millionen Jahren her am Süden von dem Äquator. Mit der Bewegung der Afrikanischen kontinentalen tektonischen Platten, wurden sie weit nach Norden geschoben. Das Relief ist die Konsequenz der selektiven Erosion, vielfältige Felssohle und tektonische Struktur der Alpen. Feste Gesteine bilden mächtige Gipfeln und Felsen. Neben weniger festen Gesteine entstanden Gletschertäler und Flusstäler, Schluchten, ebene Wiesen und Wälder. Die Kalksteinplateaus waren in Millionen von Jahren tief verkarsten, so entstanden hohe Karstplateaus mit den ganzen Systemen von Karstgrotten und tiefen Karsthöhlen. In den Bergen beginnen sich in Quellen, Bächen und Wasserfällen die Wasserwege, die sehr bedeutsam als die Quellen für Trinkwasser sind.

Wetterveränderungen in die Bergen sich viel schneller als in den Tälern, Niederschläge sind öfter und intensiver, Wind ist stärker und die Temperaturen sind niedriger. In hoch Gebirge schneit sehr oft auch im Sommer.

Jeder Weg auf den Berg beginnt auf der bunten Wiese oder noch mehrmals im Wald. Wald ist meist verbreitete und naturgeschützte Ökosystem unserer Bergwelt. Das Relief ist sehr bewegt, die Klima ist ganz besonderes, weil die kalte Alpen Klima sich mit dem Mittelmeerklima trifft. Deswegen sind unsere Berge ein echtes botanisches Eldorado.

Die Berge haben immer mehr Besucher. Neben alle Globale Veränderungen und die Verschmutzung ist auch zu viel Besucher ein Grund für Umweltprobleme. Auch die Bergbesucher können etwas für Urbanisation und die Entwicklung der Infrastruktur, Verkehrsproblemen, Lärm, Wasserverschmutzung und Abfällen etwas tun. Jeder Bergbesucher soll die Umwelt Prinzipien kennen und bei dem Umweltschutz helfen. Dabei sind verschiedene beschütze Gebiete und Parken sehr bedeutsam. Sie haben eine Mission die Umwelt und Natur zu beschützen. Bedeutsame Rolle dabei hat Nationalpark Triglav, der zu einem der ältesten Parken in Alpen zählt und ist auch der größte Naturschatz Sloweniens. Sein Ziel ist Naturschutz und Naturbewahrung, dabei bietet er noch verschieden Möglichkeiten für Erforschung, Bildung und Naturerlebnisse.

Die Bergwelt ist hochempfindliche Bereich des naturellen Ökosystems, der in seinem Herz zahlreiche, vielfältige Tiere und Pflanzen steckt und ihnen als ein Lebensräum dient. Natur, Kultur, Landschaft, Leute die unter der Bergen leben kennenzulernen ist ein besonderes Erlebnis. Aber man muss dabei auch alle Naturschutz Prinzipien berücksichtigen.

Bei dem Unfall

Ein sicherer Bergsteiger wird man nur mit Besonnenheit, viel Lernen und Bewegung in verschiedenen Gebieten werden.

Solche Touristen die keine Erfahrungen haben und gehen in die Bergen ohne ausgebildeter Führer können mehrere Unfälle haben, als die solche die schwierigen Wege mit dem erfahrungsvollen Führer besteigen. Wer sich nicht stark fühlt, soll nicht in die Berge gehen. Wer irgendwelche Krankheit hat, z.B. Herzfehler, soll nicht auf die schwierigen Routen teilnehmen. Im schlechten Wetter geh nicht in die Bergen, auch in den hohen Schnee darfst du nicht in die Hochgebirge gehen! (Planinski vestnik, 1895)

Die Bergen waren immer und bleiben immer den Besuchern gefährlich. Massenbesuch hat nur ein falsches Gefühl beigebracht. Bevor wir in die Bergen gehen, sollen wir zuerst über unsere Sicherheit und über unsere Fähigkeit in die Bergen nachzudenken. Ziel der Tour ist nicht nur den Gipfel zu erreichen, sondern auch eine sichere Heimkehr; viele Unfälle passieren bereits beim den Abstieg. Die Pflicht jeder Besucher ist bei dem Unfall nach seiner eigenen Fähigkeit zu helfen und über dem Unfall das Notrufabfragestelle 112 informieren lassen oder die Bergrettungsdient anrufen. Am meisten kommt zu Unfällen wegen ungeeignete Vorbereitung auf die Tour, Überschätzung eignen Fähigkeiten, mangelhaften Ausrüstung oder weil man die Wege nicht kennt und die Wetterveränderungen in die Bergen überschätzt. Die häufigste Gefährlichkeit ist: Abrutschen, Gefälle, Steinfall, Bergrutsch, Blitzeinschlag und Unterkühlung.

Die Unfälle in die Bergen passierten zuerst selten. Wenn so etwas passierte, dann waren die erste Hilfe Einheimische, Bergführer oder Mitreisende. Mit Popularisierung des Bergsteigens und Durchsetzung des Alpinismus in 20. Jh. ist aber auch die Nummer der Unfälle gestiegen, damit auch die Schwierigkeiten der Rettung. Deswegen wurde in Kranjska Gora im Rahmen des slowenischen Alpenvereins erste Rettungsdient Station gegründet. Dann hat sich das auch in andere Orten, die in der Nähe von Bergen waren, verbreitet. Heute ist von der ersten kleinen Station ein größeres Netz der Rettungsdienst in den ganzen Sloweniens entstanden. Die Organisation hat heutzutage die moderne Ausrüstung mit modernen Techniken der Rettung und hat einen Ziel Menschen zu helfen, die in die Bergen im Not geraten sind.

Ich mache eine Pause in der Berghütte

Freudige Atmosphäre ist wünschenswert, aber das bedeutet kein Jubel und Trubel, die die anderen Besucher in der Berghütte stören kann. (Ehrenkodex der slowenischen Bergsteiger)

Wie bedeutsam sind die Berghütten für Tourismus, dass weißt ja jeder Bergsteiger selbst und kann das schätzen, besonders, wenn verschiedene Schwierigkeiten in den Bergen passierten, wie z.B. Unfälle, Nebel, Gewitter, Regen usw. Im schönen Wetter ist in allen Hütten eine Pause sehr bequem, man kann aber auch etwas zum sich stärken finden, wenn die Hütte mit der Hauptlebensmittel besorgt ist. (Planinski vestnik 1895)

Die Berghütte ist für Erholung, Ernährung, Bergausbildung und Unterkunft, wenn das Wetter schlecht ist oder beim Unfall, bestimmt. Dort kann man alle Informationen über den Weg finden, Information über den Wetterbericht bekommen und dort kann man eine Nachricht über dem Unfall weiterschicken. Hier kann man sich in einem Buch mit Unterschriften unterzeichnen, das Hilft dem Rettungsdienst, wenn Unfall passiert, der Mensch schneller zu finden. In der Hütte soll man nicht zu großes Komfort und zu reiche Speisekarte erwarten, damit kann man für bessere Umweltschutz sorgen. Man soll die Hausordnung respektieren, keinen Lärm machen und auf allen Besuchern Rücksicht nehmen.

Die ersten Hütten wurden in Slowenien am Ende des 18.Jh. gebaut und waren für Erforscher bestimmt. In zweiten Hälfte des 19. Jh. bauten in unseren Bergen Österreichische und deutsche Bergorganisationen Hütten, die mehr als für Unterkünfte der Bergsteiger, für die deutsche Vorherrschaft und für die Germanisierung der slowenischen Orte und Bergen, bestimmt waren. Die Berge und Hütte trugen deutsche Namen, die Verwalter sprachen Deutsch, die Fremde Touristen hatten in der Hütten Vorteile. Mit der Gründung des Slowenischen Alpenvereins haben sich die Bedingungen noch verschärfen, weil auch die Slowenen mit dem Bau der Hütten begannen. Damit wollten sie die Sicht der slowenisches Bergen enthalten und bewahren. Jede Eröffnung der Hütte war ganz festlich und bedeutete auch eine echte Demonstration. Nach dem zweiten Weltkrieg erweiterte sich die Meinung, dass es wichtig ist vielen Menschen die Ausflüge in die Bergen zu ermöglichen und deswegen steht heute mehr als 170 Berghütten in unseren Bergen.

Als Alpinist besichtige ich die heimischen und ausländischen Wände und Gipfeln

Alpinist ist ein Mensch, der Probleme sucht und glücklich ist, wenn er sie findet und besiegt.

Alpinismus ist nicht anders als bisher am intensivsten Wendung der Menschen zum Natur … Im schroffen und am schroffsten Wänden klettern jetzt ohne Angst unsere Jungen und Mädchen… Es gibt keine Spitze und keine Wände, welche unsere Kletterer nicht erreichen können! (Henrik Tuma, 1930)

Alpinismus ist eine Tätigkeit, die am schwierigsten unter den Arten von Alpinismus ist. Es enthält Klettern, Wanderung und Skifahren in der Bergwelt, am häufigsten in unwegsames

Gelände und ohne Bergführer. Von Klettern sprechen wir, wenn für die Bewegung die Hilfe der Hände nötig ist. Ziele für Alpinist sind schwer zugängliche Gipfel und schwer durchgängige Wände, die er im unbeschützten Gebieten durchklettert. Die Grundkenntnisse des Alpinismus gewinnt man in eine Alpinistische Schule, die Kletterwege sind in vielen Kletterführungsbücher beschrieben. Die ersten Kletterwege sollen kurzer und leichter sein, man soll zusammen mit dem Instruktor kletterten und erst danach darf man allein probieren. Aus Sicherheit Gründen soll man immer in Seilschaft, oder in Paar oder in der Gruppe klettern.

Der Ansätze des europäischen Alpinismus finden schon am Ende des 15. Jh. statt. In diesen Zeiten verbrauchten die Kletterer zum Ersten Mal Stricke, Keile aus Holz, Drehstege und Haken. Auch in Slowenien haben wir am Ende des 18 Jh. Einzelpersonen, die schon Alpinisten waren (Valentin Stanič. France Kadilnik, Julius Kugy, Henrik Tuma, „drenovci“ (Studentengruppe, die sich mit Alpinismus beschäftigte). Organisierte moderne Alpinismus hat sein Beginn zwischen den beiden Kriegen. In diesen Zeiten kletterte die Kletterer zum ersten Mal die schwierigen Kletterwege durch und sie folgten dem Prinzip wo der Wille ist, ist auch der Weg. Die besten Leistungen hatten die Mitglieder des Vereins „Turistovski klub Skala“. Nach dem zweiten Weltkrieg entwickelte sich Alpinismus mehr und bekam eine Sportart, deswegen wuchs die Bedürfnis nach Wettkampf mit anderen Nationen. Die Ziele waren ausländische und schwerer zugängliche Berge und Wände, heimische dienten für Training, am meisten in Winterzeiten. Es gab viele Expeditionen in Ausland und slowenische Alpinisten sind mit ihren Aufstiegen auf Achttausender, mit gekletterten schwierigsten Wegen und Wiederholungen zu Hause und in Ausland, mit Solo- und Eisaufstiegen und Alpin Skifahren, die Weltmacht geworden. Am Ende des 70-es Jahren des 20. Jh. verbreitete sich auch Sport- und Eisklettern und extrem Skitouren.

Ich habe den Gipfel erreicht

Den Gipfel zu erreichen ist ein Zwischenziel und das Finalziel ist sichere Heimkehr.

Wenn jemand zum ersten Mal auf einen hohen Berg aufgestiegen ist und damit sozusagen die ersten touristischen Schritte übersprungen ist, war so vielmals mehr wegen der schönen Ausblicke überraschst. Er wird seine Routen wiederholen und er wurde sich über die Namen und auch über Orographie interessieren. (Planinski vestnik 1895)

Das Ausblick auf andere Gipfeln, ein Kreuz oder Kästchen mit Stempel sind ein Zeichen das wir auf dem Gipfel des Berges sind… Zeit für Pause, Brotzeit, traditionelle Taufe mit dem Strick und kurze Rückblick in der Geschichte, sowas war vorher nur für wenige Menschen möglich. Das breite Ausblick ladet zum neuen und schwierigen Touren, Gipfeln und Bergwänden ein.

 

Fast jede Nation hat ihr eigenen heiligen Berg. Für Slowenen ist das Tiglav, unser am höchsten, nächsten, beliebtesten, besingsten und bewunderten Berg. Die Geschichte den Bergbesteigungen begann in Jahr 1778, als die Gruppe „von vier herzigen Männer“ sein Gipfel erreichte. Triglav ist in folgenden Jahren, besonders mit der Tätigkeit von Jakob Aljaž, ein Symbol für slowenische Nationalidentität geworden ist. Auch auf den Gipfeln und an den Bergwänden wurde zwischen Slowenen und Deutscher für Vorherrschaft gekämpft. Hier haben die Slowenen ihr Selbstbewusstsein geprüft und mit dem Bewahren des slowenischen Bergen haben sie auch slowenische Sprache, Kultur und Identität beschützt.

Die ersten Bergsteiger waren Erforscher und Touristen, die haben unsere Gipfel mit der Hilfe und Begleitung der Einheimischen Bergführer, erreicht. Zuvor sind da oben schon viele heimische Jäger und Hirten gekommen. Weil damals die Wege noch nicht gemacht, beschützt und markiert waren, zählen diese erste Aufstiege auch als erste Klettersaufstiege.

Die Berge hinterlassen ihre Spuren

Die Berge sollen immer ein Tempel bleiben, für denen die Sonne suchen.

Wie jede Kunst, so enthält auch die Touristik ein großes ethnisches Moment in sich. Jede Kunst reinigt und erhebt unsere Sinne. Ein seltsamer hoher Sinn singt in deine Seele, als du auf dem Gipfel ein hohes Bergs stehst. (Planinski vestnik, 1895)

Die Berge inspirierten und lockten mit ihrer Schönheit, Unnahbarkeit und Größe seit alters her Erforscher, Ersteiger und andere Reisende, auch Künstler, an. Die Künstler erschufen bis heute die ganze wunderbare Galerie verschiedenen Kunstwerken mit Alpinen Thematik. Die Bilder kennzeichnen verschiede Beziehungen auf Bergen, wie z.B. Ehrfurcht, mystische Erlebnisse, extreme Sportereignisse, Wandergenuß, Liebe zur Natur und die schönen Ausblicke. Der Triebe des Kulturerlebniss und Kunstschaffung ist Liebe zu den Bergen. Die reiche Kulturschaffung in diesem Bereich beginnt schon mit markige Wort schlichtes Hirten und etwickelte sich bis zur präzis geäußerten Gefühlen der größten Künstler. Es ist auch ein Widerschein der slowenischen Seele, die in der Bergen ihr geistiger Welt erschuf und die Bergen sind ihr Bereich für Heimatliebe und Nationale Zugehörigkeit. Sehr wichtige Rolle hat die Zeitung Planinski vestnik dabei, die ist slowenische älteste monatige Zeitung, die schon von 1895 erschien.

Die Tugend des Alpinismus ist Erlebnis in den Bergen, die bleibt den Menschen für immer in Gedächtnis und verbreitet sich in verschiedenen Weisen als Belletristik, Fachbücher, Kunstwerke, Musik, Film, Fotographie… oder sind das Erlebnisse und Erzählungen mit Freunden.